Singen, ein Instrument spielen, tanzen – das sind klassischerweise die Wege, ein Musikstück zu schaffen oder zu interpretieren. Mit Pinsel und Farbe entsteht hingegen ein für die Augen wahrnehmbares Bild.

 

Annika Strunkeit gelingt mit der hier gezeigten Werkserie eine Symbiose in mehrfacher Hinsicht. Grenzen lösen sich auf zwischen Sehen und Hören, zwischen Einfachheit und Farbigkeit, zwischen Stillstand und Bewegung. Sie löst sich vollkommen von der ihren früheren Werken eigenen Gegenständlichkeit und lässt sich beim Schaffensprozess von Musik durchdringen. Ihr Körper und die verwendeten Pinsel und Bürsten sind Werkzeuge des Klangs.

 

 

Frank Buchholz